Haus der kleinen Forscher

 

Wir sind seit 2009 ein zertifiziertes „Haus der kleinen Forscher“

Die Bildungsprogramme der Bundesländer beinhalten nicht zufällig für den frühkindlichen Bereich ausdrücklich die Beschäftigung mit Naturwissenschaften und Technik. Eine Teilnahme an der Initiative „Haus der kleinen Forscher“ unterstützt uns, die Kitas, in mannigfacher Hinsicht bei der Umsetzung dieses Bildungsbereichs.

Aber: Was bietet „Haus der kleinen Forscher“ den Kindern?

Kinder sind neugierig und wollen die Welt um sich herum verstehen: Was ist Luft? Warum ist Wasser nass? Woraus besteht Feuer? Indem wir den Kindern die Zusammenhänge der Natur begreiflich machen, stillen wir nicht nur die Neugier, sondern fördern die Kinder weit umfassender:

  • Wir ermöglichen Beobachtungen, regen die Kinder zu neuen Fragen an, zeigen mögliche Wege zu Antworten auf, machen Zusammenhänge sichtbar – und erhöhen so die Lernkompetenz.
  • Die Kinder lernen, ihre Entdeckungen in Worte zu fassen – und steigern so ihre Sprachkompetenz.
  • Die Mädchen und Jungen arbeiten in kleinen Gruppen zusammen und kooperieren – und stärken so ihre Sozialkompetenz.
  • Der Umgang mit den Experimentiermaterialien (z. B. Pipetten) schult die Feinmotorik der Kinder spielerisch und ganz nebenbei.

Darüber hinaus wecken wir naturwissenschaftliches Interesse und schaffen Begeisterung für einen Lernbereich, der in den meisten heutigen Erwachsenen noch immer schlimme Erinnerungen an langweilige und oft quälende Physik-, Mathematik- oder Chemieunterrichtsstunden weckt. 

Mittlerweile sind vier unserer Kolleginnen in unserer Einrichtung als „Forscherfrauen“ mit Begeisterung tätig. Unterstützt werden wir von unserer engagierten Forscherpatin Frau Ursula Kanow, die immer wieder neue Ideen in unsere Forscherarbeit einbringt und Kinder wie Erzieherinnen wöchentlich aufs Neue begeistert. Außerdem ist unsere Forscherecke ein beliebter Treffpunkt für Kinder, Erzieherinnen aber auch Eltern.

Auch für unsere U3-Kinder werden wir den Forscherbereich altersentsprechend zugänglich machen, d. h., auch die „Jüngsten“ müssen Gelegenheit haben zum Experimentieren. Eine wichtige Aussage Emmi Piklers bestätigt dies:

„Ein Kind, das durch selbständiges Experimentieren etwas erreicht, erwirbt ein ganz andersartiges Wissen, als eines, dem die Lösung fertig geboten wird.“

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